Kurs 06 – MINKA HAUSCHILD

11 - 15Feb2019

DIE REISE GEHT WEITER - MIT STERBEN UND TOD VERTRAUT WERDEN

KB € 183 (135/48) + UB + Spende

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Im Umgang mit Sterben und Tod gibt es nur eine Arbeit die es zu tun gilt: Die an uns selbst.

Stephen Levine

Was können wir wissen über den Tod hinaus?
Da unser Tod gewiss ist, was ist wesentlich in unserem Leben?
Was will noch getan, erfahren, erlebt und zu Ende gebracht werden?
Was existiert nach unserem Tode weiter von uns und wie können wir jetzt praktizieren
um unseren feinen Bewußtseinsstrom zu kultivieren?

Aber auch die Sorge für andere Menschen:
Wie kann ich Sterbende betreuen?
Wie können wir Sie noch bis zum Schluss erreichen und was tut Ihnen gut?
Wie gehen wir mit dem Körper unserer verstorbenen Liebsten um und wie können wir die Seele hinüberbegleiten?
Welche Meditationen und Praktiken sind sinnvoll und helfen am Sterbebett?

Dies sind die Fragen, deren Antworten wir in diesem Seminar näher kommen.

Auch wenn wir wissen das wir sterben haben wir die Neigung unser Ende zu verdrängen.
In diesem Seminar begegnen wir soweit das im Leben möglich ist dem Tod. 

Es ist kein Schulungsseminar zur Sterbebegleitung obwohl das auch ein Thema sein wird.
Wir werden uns mit unserem Sterben, den Sterbephasen und dem Zwischenreich vertraut machen.
Wir werden herausfinden welche Bestattung für uns richtig ist und wie wir im besten Falle sterben möchten.
Wir machen uns mit dem Moment des Todes und den Bhardos des Zwischenreiches vertraut.
Und auch Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Auswahl der Bestattung, Abschiedszeremonien...bekommen Raum.

Wir üben in geführten und stillen Meditationen, die Basis wird dabei die Samatha/Vipassana Meditation sein,
Vorträge, Partner- und Kleingruppen, künstlerische Mittel.

 

Zu Minka Hauschild

Meine Mutter verbrachte 13 lange Jahre schwer Alzheimer krank in einem Pflegeheim die letzten 5 Jahre davon im Wachkoma. In dieser Zeit habe ich an einigen Sterbebetten ihrer Zimmernachbarn gesessen und Menschen hinüber begleitet bevor meine Mutter selbst verstarb. Als Reiseleiterin buddhistischer Studienreisen in Indien, Tibet und Nepal sehe ich den Tod als alltägliches Bild in der Öffentlichkeit, z.B. an den Verbrennungsplätzen in Varanasi oder Pashupatinath (Kathmandu), aber auch die Luftbestattungsorte in Tibet, allen voran jener am heiligen Berg Kailash. Aus tibetisch buddhistischer Perspektive durchlaufen wir, wenn wir die Kailashkora gehen einen Zyklus der mit dem Tod beginnt, einmal durch das Zwischenreich in die nächste Geburt hinein führt und weiter geht in ein neues Leben.
Der tibetische Buddhismus hat sich sehr tief mit dem Sterben und dem Zwischenreich beschäftigt und durch viele schamanische Familienstellungen bin ich dem Tod begegnet. Es folgten Fortbildungen zu Sterben und Tod aus buddhistischer und schamanischer Sicht und mit diesem Seminar folge ich dem Bedürfnis dem Tod, der bei uns im Westen so weit weg gedrängt wird aus seiner Isolation heraus zu holen und wieder in unser Leben zu bringen, damit er uns führen und leiten kann.

 

 

 

 

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